Junge Union

Gerade habe ich den Artikel Gegen eine Verbotsgesellschaft – multimediale Freiheit erhalten! gelesen. Sätze wie

Die Politik macht es sich zu einfach, wenn als Auslöser von Amokläufen an Schulen in den vergangenen Jahren der Umgang mit gewaltverherrlichenden Computerspielen genannt wird.

und

Verbote sind in diesem Zusammenhang auch deshalb falsch, weil Computer- und Videospiele für viele Bürger – und nicht nur Jugendliche – ein modernes und fortschrittliches Phänomen unserer Zeit sind. Sie sind Teil unserer Kultur geworden. Der Politik wird es nicht gelingen, das Kulturgut „Computerspiel“ aus unserem Alltagsleben zu verdrängen.

oder auch

Im Bezug auf die Debatte um Internetsperren plädiert die Junge Union Deutschlands für eine sachlichere Diskussion. Das Internet ist ein Raum der Freiheit und des freien Informationsaustausches. Zweifellos trägt das Internet zur politischen Partizipation bei, was wir vor allem daran sehen, dass Diktaturen und autokratische Regime bestrebt sind, das Internet möglichst weit unter ihre Kontrolle zu bringen und zu reglementieren. Soziale Netzwerke müssen möglichst frei von staatlichem Einfluß bleiben, um eine offene Kommunikation zu gewährleisten.

sind sehr schön zu lesen. – Das hört sich ja schon fast wählbar an. Leider ist jedoch die Junge Union nicht wählbar, man kann nur die „Alte Union“ wählen. Aber irgendwie kann das eh nicht ernst gemeint sein, denn sonst müsste die JU mehr Einfluss auf ihre Elternpartei nehmen, oder konsequent sein und eine eigene, unabhängige Partei gründen. Solche Aussagen unter dem Dach von CDU/CSU ist einfach nur unglaubwürdig. Für beide Teile.

Darum liebe JUler, tretet aus, wenn man nicht auf euch hört! Es gibt genug andere Parteien, in denen ihr euer Engagement einbringen könnt.

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