CreativeCommons: Bildergalerie

Wer meine Texte liest oder mich kennt, hat sicherlich schon mal was von CreativeCommons (CC) gehört. Spätestens nach diesem privaten Blogeintrag. Falls eben doch nicht: die Idee von CreativeCommons ist, Kreative Inhalte der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. (Commons ist der englische Begriff für Allmende.) Wir können nur großes erreichen, indem wir Werke von anderen wiederverwenden. Das gilt im Besonderen für die Wissenschaft, aber auch kreative Werke können, dürfen und sollen aufeinander aufbauen.
Sir Isaac Newton drückte es so aus:

“If I have been able to see further (than you and Descartes), it is because I have stood on the shoulders of giants”

Seine Erkenntnisse wären also nicht möglich gewesen, ohne das Fundament von vielen großen Wissenschaftlern vorher.

Über CreativeCommons könnte man noch viel mehr schreiben, aber andere können das besser, darum will ich hier nur noch auf meine Bildergalerie verweisen. Einige meiner privaten Fotos sind dort öffentlich zugänglich und die meisten davon sollten unter einer CC-Lizenz stehen, so dass sie wiederverwendet und weiterverarbeitet werden dürfen. Einzige Bedingung ist, dass ich als Urheber genannt werde.

Das Täglich Leben

Wie wollen wir leben?
Miteinander oder gegeneinander?
Vordrängelnd oder zuvorkommend?
Respektvoll oder verachtend?

Foto vom Deutschen Bundesarchiv (Lizenz CC: by-sa 3.0)

Ich versuche morgen mein Gegenüber zu achten. Ich will nicht alle seine Taten und Worte „richtig“ finden nach dem Motto: „Jeder lebt seine eigene Wahrheit“ aber ich will die Person akzeptieren und ihr freundlich begegnet. In dem Bewusstsein, dass auch ich nicht perfekt bin aber mit dem Versuch ein Vorbild zu sein.

Aktien

Warum legen wir unser Vermögen in Aktienfonds an, womit wir ein System unterstützten und ausnützen, indem es nur um kurzfristige Renditen der Investoren geht? Und dabei die Menschen Arbeitsmaschinen sowie unsere Umwelt einen Dreck geachtet werden? – Aber hinter Aktienfonds kann man sich ja so gut verstecken und aus der Verantwortung ziehen: ich entscheide ja nicht. Und dass man mit seinem Geld die Entscheidungen der großen unterstützt lässt sich verdrängen.

Foto von Baseking (via piqs.de), Lizenz: CC by 2.0

Lebensfragen

Warum verbrennen wir Bodenschätze wie Öl und Gas, statt dass wir uns bessere Fenster und eine Solaranlage auf dem Dach leisten? Haben wir das Recht unseren Kindern diese Rohstoffe zu stehlen und dabei noch unser Klima auf Kosten der ärmeren (und größeren) Hälfte der Menschheit zu ruinieren?
Photo von: daveshine on flickr, Lizenz: cc-by-nc-2.0

Was können unsere Polizisten (nicht)?

LifeNet e.V. betreibt ein Portal auf dem man über Foren, Chat und Mailinglisten über Gott und die Welt diskutieren kann. Erreichbar über die Domain life.de.

Microsoft (R) betreibt unter anderem die Domain live.de und bietet kostenlosen E-Mail-Adressen mit der Endung @live.de an. – Naja, zumindest gab es die mal wobei man zur Zeit auf die Suchmaschinenseite Bing umgeleitet wird. Letztlich ist es aber egal, worum es geht ist: es gibt VIELE E-Mail-Adressen der Form irgendwas@live.de. Mit manchen davon wird offensichtlich Schindluder getrieben, was aber auch zu erwarten ist – kost ja nix.

Nun bekommen die Administratoren von LifeNet (die Domain mit dem F im Namen) immer wieder Anfragen von Polizisten, nach Benutzerdaten von live.de-Nutzern (die Domain mit dem V im Namen). Und das ist seltsam. Denn 1. halte ich es für Datenschutzrechtlich nicht machbar, auf solche Anfragen, selbst wenn sie berechtigt und an passenden Empfänger erreichen, einfach so per E-Mail zu antworten. Und 2. sollten Polizisten professioneller arbeiten, F von V unterscheiden können und sich zuerst informieren, was für einen Anbieter sie kontaktieren, bevor eine solche Anfrage gestellt wird. Ein kurzer Blick ins Impressum von LiveNet hätte so manchen Polizisten von einer falschen Spur abgebracht.

Heino Schwarz fordert nun auf ironische Weise eine bessere Ausbildung für Polizisten. – Wenn es nicht so ernst wäre könnte man fast schon darüber schmunzeln. Aber was kann man tun, um die Ausbildung zu verbessern? – Hier geht es ja nicht nur um Technologie, auch ein Beamter mit fundierten Englisch-Kenntnissen sollte sofort hellhörig werden, wenn er live oder life liest und beide Optionen prüfen. (Sollte er es nur gehört haben noch viel mehr!) Darum, liebe Politiker: Mehr Geld für Aus- und Fortbildung von Polizisten, nicht nur in Afghanistan.

Was war schlecht an der DDR? Lasst es uns in der BRD auch tun!

„Ich bin in der damaligen DDR geboren und aufgewachsen und mir wurde von Kindheit an erklärt, was ich zu lesen, zu denken und zu sagen habe. Ich bin dann vor 20 Jahren auf die Straße gegangen und habe in dieser Zeit täglich gegen das unterdrückende Regime demonstriert, damit ich den Rest meines Lebens in Freiheit verbringen kann. Und nun muß ich mit ansehen, wie meiner kleinen Tochter das gleiche Schicksal droht. In mir kocht die Wut.“

Daniel Flachshaar, Piratenpartei