Man kann mich ja durchaus zu den Amerika-Kritikern zählen und es gibt genug Beispiele für Gesetze oder deren Umsetzung die ich für äußerst fragwürdig halte. Heute habe ich jedoch ein Beispiel gefunden, von dem ich sagen muss: die USA sind uns deutschen in manchen Dingen meilenweit voraus.

Man vergleiche die die Copyrighthinweise der Webseiten der Regiserung von USA und BRD:

http://www.whitehouse.gov/copyright/
http://www.bundestag.de/interakt/impressum/index.html

Die Inhalte die von der Amerikanischen Regierung stammen und auf deren Webseite veröffentlicht sind, dürfen von ALLEN für ALLES weiterverwendet werden. Selbst Inhalte von Drittanbietern werden allem Anschein nach sofern möglich unter einer CreativeCommons-Lizenz zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Regierung dagegen fordert, dass man für ALLES was für nicht-private Zwecke weiterverwendet wird, eine schriftliche Genehmigung einholen muss. Also auch, wenn eine Schülerzeitung über Politik informieren will und dazu „offizielle“ Inhalte abdrucken will.

Die Amerikanische Vorgehensweise nenne ich gelebte Informationsfreiheit.

Auf den Seiten der CreativeCommons Initiative  habe ich folgendes YouTube Video gefunden, in dem ihr Gründer in 5 Minuten erklärt was es mit CreativeCommons auf sich hat.



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