Das hier muss einfach unterstützt werden:


vimeo  

Es sind nur noch wenige Tage, also bitte gleich heute prüfen ob du dieses Crowdfunding-Projekt unterstützen kannst.

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Eigentlich wäre das nur ein Linktipp, aber weil es schon soo lange hier nichts neues gab versuche ich mal das Video hier direkt einzubinden…

Herr Sladek ist zwar in dem Video ein wenig steif, aber mit der Botschaft trifft er einen wichtigen Punkt. Also lass dich auffordern selbst Einspruch einzulegen. Am einfachsten das Formular hier ausfüllen…

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Ich bin umgezogen. Bisher habe ich in einer Stadt gewohnt, in der jedem Haushalt kostenlos ein Amtsblatt zugestellt wird. Amtliche und Kulturelle Bekanntmachungen darin machten es mir leicht am öffentlichen Leben teilzunehmen. Mit großen Interesse verfolgte ich die Politischen Nachrichten oider amüsierte mich über die Schriften der Oberhexe vom Karnevalsverein amüsiert. – Im „heiligen“ Korntal erschien das manchmal etwas aufgesetzt.
Nun, in (Bietigheim-)Bissingen läuft es ganz anders. Woche für Woche schaute ich erwartungsvoll in den Briefkasten, doch die Suche nach einem Mitteilungsblatt blieb vergeblich. Auf Rückfrage bei der Stadt – nachdem an der Veranstaltung für Neubürger auch nichts über ein Amtsblatt gesagt wurde – bekamen wir den Rat, die Bietigheimer Zeitung zu abonnieren.
Sich darüber aufzuregen, dass die Stadt seit der Gemeindereform 1975 Bietigheim-Bissingen heißt wäre wohl müsig, aber 28 Euro und 20 Cent im Monat sind mir dann doch zu viel für ein Amtsblatt. Immerhin sind viele Komunen mittlerweile so fortschrittlich, Ihre Informationen im Internet verfügbar zu machen.

Hat man als Bürger nicht ein Recht darauf Bekanntmachungen des öffentlichen Lebens zu einem vernünftigen Preis zu erhalten? – Oder will man hier bildungsferne Schichten die keine Tagszeitung abonnieren (wie mich und meine Familie) bewusst fernhalten vom oberen Drittel?

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Kürzlich habe ich das hier gefunden:


Weiß jemand was es sein könnte?

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Wer soll bestimmen was wir essen? – Zur Zeit teilen sich die 10 größten Agrochemiekonzerne 50 % des weltweiten Marktes für Saatgut und das schafft Abhängigkeiten. Die Landwirte sind angewiesen auf die Dünge- und Pflanzenschutzmittel dieser Konzerne, weil die neuen Sorten nicht mehr ohne diese anzubauen sind. Und wir Verbraucher müssen halt fressen, was uns vorgesetzt wird. Müssten wir zumindest, wenn wir nicht die Macht des Einzelnen nutzen und durch unser Konsumverhalten den Konzernen diktieren könnten, was sie produzieren sollen…

Die GLS Bank hat für den 05.10.2010 Oliver Willing, Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft eingeladen. Es sucht nach Lösungen für die Probleme unserer Zeit (Klimawandel, begrenzte Rohstoffe, Verlust der Biodiversität, Bevölkerungswachstum und Hunger in der Welt) und hinterfragt, was der einzelne tun kann. Auch wenn ich weder Kunde der GLS Bank bin noch selbst hingehen kann, will ich diese Veranstaltung wärmstens empfehlen. Vorbereitend oder alternativ wäre hier noch ein Interview mit dem Referenten…

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Angefangen hat alles ganz einfach, mit einem Auto und einer Versicherung bei der Allianz. Eigentlich sogar zwei: KFZ- und Rechtsschutz-Versicherung. Im Zuge eines Fahrzeugtausches nahmen wir auch die Versicherung etwas näher unter die Lupe und stellten fest, dass ein Wechsel weg von der Allianz auf jeden Fall finanziell lohnenswert ist. Unsere neue Versicherung ist trotz deutlich größerem Auto günstiger.

Fotograf: mtsofan Lizenz: CC-by_nc_sa Flickr-ID: 2450496004

Im November letzten Jahres jedenfalls, kauften wir das neue Auto, kündigten beide Versicherungen bei unserem Versicherungsvertreter zum 31.12.2009 und entzogen der Versicherung die Einzugsermächtigung auf unser Konto. Der gute Mann hat es (bis heute) nicht geschafft sich bei uns zu melden, darum habe wir Mitte Dezember ein weiteres Kündigungsschreiben mit gleichem Inhalt direkt an die Allianz geschickt.

Noch im alten Jahr hat uns die Allianz in einem Brief mitgeteilt, dass die KFZ-Versicherung zum 31.12.2009 beendet wird und ohne weiteren Gedanken hefteten wir diesen Brief ab. In der Überzeugung kein Vertragsverhältnis mehr zur Allianz zu haben, denn wir baten zusätzlich in den Kündigungsschreiben um schriftliche Information über jegliche weitere Verträge.

Im März kam dann überraschend der Beitragsbescheid für die Rechtsschutz-Versicherung, mit dem Hinweis, dass der zum 01.04.2010 fällige Betrag von unserem Konto abgebucht werden wird. Das hat mich dazu veranlasst die Kündigungsbestätigung vom letzten Jahr nochmals rauszukramen, und tatsächlich kein Wort von der Rechtsschutzversicherung. Ein Anruf bei der angegebenen Telefonnummer endete mit der Erkenntnis, dass am anderen Ende der Leitung eine arme Frau saß, die weder Einblick in den Schriftverkehr noch irgendwelche Entscheidungskompetenzen hat. Ein paar Tage später kam ein weiteres Schreiben mit dem Hinweis:

Nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen ist der Ablauf Ihres Rechtsschutzvertrages der 04.04.11.

Daher ist eine Kündigung auch nur zu diesem – und nicht zu einem früheren – Datum rechtswirksam.

Das wurde noch gefolgt von ein paar Absätzen bla bla, mit den „Vorzügen“ dieser Versicherung. Am 01.04.2010 wurde dann unser Konto entsprechend belastet.

Es könnte tatsächlich sein, dass die Kündigung die bei der Allianz eingegangen ist nicht rechtswirksam ist, weil sie zum 31.12.2009 statt zum 30.03.2010 ausgesprochen wurde. Aber selbst dann ist es eine Unverschämtheit, dass den Kunden in einem solchen Fall nicht schriftlich mitgeteilt wird, dass die Versicherung weitergeführt wird. Für den Einzug per Lastschriftenverfahren gibt es jedenfalls ganz sicher keine rechtliche Grundlage und ich werde jetzt erstmal meine Bank zu einer Rückbuchung veranlassen.

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