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	<title>Denkbeteiligung &#187; Deutschland</title>
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	<description>Dieses Blog fordert zum Nachdenken auf und regt an sich an der Gestaltung unserer Gesellschaft zu beteiligen.</description>
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		<title>Das Internet: #Netzpolitik</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ramack</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Innenminister De Maizière veröffentlicht einen Aufsatz im Tagesspiegel, ein paar Gedanken macht man sich halt doch dazu. Beteiligt euch!


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/thelastminute/1973086407/"><img src="http://www.denkbeteiligung.de/wp-content/uploads/2010/02/big_wave_surfer-flickr-thelastminute-300x199.jpg" alt="Foto von thelastminute (cc-by-de 2.0)" title="Big Wave Surfer" width="200" height="133" class="alignright size-medium wp-image-1101" /></a>Bundesinneminister De Maizière hat heute einen <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Internet-Selbstbestimmung-Sicherheit;art141,3043666">Aufsatz im Tagespiegel über &#8220;Echte Selbstbestimmung im Digitalen Datenverkehr&#8221;</a> veröffentlicht. &#8211; Ob er das nun wirklich selbst formuliert hat ist mir letztlich egal. Gut und wichtig finde ich, dass der Artikel geschrieben wurde. Ein paar Kommentare zum Inhalt kann ich mir jedoch nicht verkneifen:</p>
<h2>Internet-Führerschein und Internet-TÜV</h2>
<p>beides hält De Maizière für nicht nötig und unpraktikabel. Und er hat Recht. Was ich vermisse, um den Bürgern zu helfen in der <em>Komplexität und Undurchschaubarkeit</em> des Internets besser zurecht zu finden, ist ein Vorschlag zur Förderung der Medienkompetenz, speziell im Bereich der Schulbildung. Es gibt zwar in den meisten Schulen heute einen Computerraum mit Internetanschluss, aber es fehlt oft an Fachkräften die den Schülern nicht meilenweit unterlegen sind. Wie viele twitternde Lehrer gibt es denn in Deutschland? Und wie viele Pädagogen haben ein Gefühl dafür, was ihre Schüler (unbewusst) in sozialen Netzwerken von sich preisgeben?</p>
<h2>Datenbrief</h2>
<p>De Maizière plant die <a href="http://www.ccc.de">CCC</a>-Idee des Datenbriefs näher zu betrachten. Das halte ich für lobenswert. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Bedenken der FDP ein wenig nachvollziehen kann. Für die Unternehmen würden hohe Kosten entstehen um jährlich die Kunden zu informieren, welche persönlichen Daten über sie gespeichert werden. Andererseits verpflichtet die Firmen ja keiner überhaupt irgendwelche Daten zu speichern. &#8211; Es besteht kein Grund Adressdaten auzubewahren, wenn nach einer Internetbestellung die Ware ausgeliefert wurde.<br />
Ein Auskunfts-Recht auf die gespeicherten persönlichen Daten halte ich für sehr wichtig, man muss ja nicht gleich die Firmen dazu verpflichten unaufgefordert, jährlich diese Informationen zu versenden. Auskunft auf Nachfrage und ggf. per Online-Portal halte ich für ausreichend.</p>
<h2>Internetkriminalität</h2>
<p>sei heute ein <em>sehr ernstes Problem</em>. Auch das mag sein. Leider fehlt im Aufsatz ein Lösungsvorschlag. Ich halte weitere Gesetze (wie z. B. das Zugangserschwerungsgesetz) nicht für zielführend. Stattdessen brauchen wir eine bessere Ausbildung bei der Polizei. Das Internet ist heute schon kein Rechtsfreier Raum, es fehlt allein an Kontrollen und der Durchsetzung der bereits gültigen Verbote. &#8211; Vor 2 Jahren habe ich mein Informatikstudium abgeschlossen und wurde von vielen Firmen umworben, ich solle bei ihnen anfangen. Vom BKA und den LKAs habe ich nicht gehört, dass sie IT-Spezialisten suchen&#8230; Und ja, ich denke es muss mehr (Steuer-) Geld investiert werden um die Strafverfolgung im Internet voranzubringen. Das kann Dirk Matthies vom Großstadtrevier nicht noch nebenbei erledigen.</p>
<h2>De-Mail</h2>
<p><em>wird einfach zu nutzen sein. Der Staat definiert nur die grundlegenden Sicherheitsstandards.</em> &#8211; Da bin ich ja gespannt ob dem Bürger wirklich die Freiheit gelassen wird sich den Anbieter selbst auszusuchen und sofern er die technischen Fähigkeiten hat, sein eigener Anbieter zu sein. Denn das ist meiner Ansicht nach absolut relevant um De Mizières Aussage <em>Unverrückbar ist für mich, dass der Staat nicht selbst das Steuer anstelle seiner Bürger übernehmen darf, um Sicherheit zu gewährleisten. Er hat auch im virtuellen Raum die Freiheitsrechte des Bürgers strikt zu achten.</em> umzusetzen.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/32368657@N08/3074666128/"><img src="http://www.denkbeteiligung.de/wp-content/uploads/2010/02/leitplanken-flickr-ReclaBox-300x172.jpg" alt="Foto von ReclaBox (cc-by-nd-de 2.0)" title="Leitplanken" width="300" height="172" class="aligncenter size-medium wp-image-1102" /></a></p>
<p><em>Ich bin der Überzeugung, dass gesetzgeberische Maßnahmen nicht am Anfang netzpolitischer Überlegungen stehen sollten.</em> &#8211; äähhmm, welche Partei hat vor etwa einem Jahr Hals-über-Kopf ein Gesetz auf den Weg gebracht, das jetzt gerade doch irgendwie vieleicht nicht umgesetzt wird?</p>
<p>Was für mich allerdings bleibt ist der Eindruck, dass De Maizière in seinem Aufsatz viele gute Erkenntnisse aus dem Dialog zur Netzpolitik verarbeitet hat, diese jedoch von der bisherigen (CDU-) Politik meilenweit entfernt sind. Es bleibt also abzuwarten (und zu hoffen), ob ein Umdenken und dann Taten folgen.<br />
Wer sich am denken beteiligen möchte kann dies auf <a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/">http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/</a> tun. &#8211; Das BMI gibt sich offen für mehr Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Übrigens auch auf <a href="http://www.golem.de/1002/73446.html">Golem</a> ist ein Statement zu De Maizeères Aufsatz zu lesen.</p>


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		<title>Wähle deine Freiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:41:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 27. September haben wir die Wahl. Was sind wir bereit für unsere Sicherheit zu geben? &#8211; Und was ist überhaupt Sicherheit? Ganz ehrlich, ich fühle mich in unserem Land nicht unsicher, noch haben wir ein Grundgesetz, das sicherstellt, dass wir hier in Frieden leben können und jeder die Möglichkeit der freien Entfaltung hat. Die [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. September haben wir die Wahl. Was sind wir bereit für unsere Sicherheit zu geben? &#8211; Und was ist überhaupt Sicherheit? Ganz ehrlich, ich fühle mich in unserem Land nicht unsicher, noch haben wir ein Grundgesetz, das sicherstellt, dass wir hier in Frieden leben können und jeder die Möglichkeit der freien Entfaltung hat. Die einzige Bedrohung, die ich ernsthaft sehe, geht von uns selbst aus. Nämlich die, dass wir aufhören zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Wir wiegen uns in vorgespielter Sicherheit, und entscheiden uns für strengere Gesetze, statt für mehr Zivilcourage. Statt die Polizei auszubilden soll doch lieber die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden. Und den Atommüll, sollen unsere Kinder wegräumen, der hält sich ja noch ein paar Millionen Jahre.<br />
[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.denkbeteiligung.de/politik/wahle-deine-freiheit/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a><br />
Ich habe einen gerade geborenen Sohn, und ich wünsche mir, dass er seine Kreativität nutzen kann, ohne Angst vor den Politischen Meinungsmachern haben zu müssen. Auch er soll noch auf die Straße gehen können um dort (friedlich) zu demonstrieren ohne Angst zu haben von den eigenen Landsleuten mit dem Panzer überrollt zu werden.</p>
<p>Danke Alexander Lehmann, für dieses Video!</p>


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		<title>Das Zugangserschwerungsgesetz</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 11:20:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ZDF Aspekte hatte gestern eine sehr interessanten Beitrag zum Zugangserschwerungsgesetz. Wenn das mal nicht ein Wahlkampfschuss war, der nach hinten losging&#8230; [Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.] Ähnliche Beiträge:NDR Beitrag zum Thema Kinderpornographie In eigener Sache In was für einem Land leben wir?


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		<title>Softwareprobleme beim Petitionsausschuss</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:07:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich eine Petition mitgezeichnet und mich gewundert, dass in der Mitzeichnerliste mein Name nicht auftaucht. Ich halte Petitionen theoretisch für einen wichtigen Grundpfeiler unserer Demokratie (warum ich an dem Verfahren meine Zweifel habe ist hier bereits angedeutet: Petitionen sollten auch beachtet werden!) Nun, trotzdem habe ich eine E-Mail verfasst, um sicher zu stellen, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich eine Petition mitgezeichnet und mich gewundert, dass in der Mitzeichnerliste mein Name nicht auftaucht. Ich halte Petitionen theoretisch für einen wichtigen Grundpfeiler unserer Demokratie (warum ich an dem Verfahren meine Zweifel habe ist <a href="http://www.denkbeteiligung.de/politik/in-was-fur-einem-land-leben-wir/">hier</a> bereits angedeutet: Petitionen sollten auch beachtet werden!) Nun, trotzdem habe ich eine E-Mail verfasst, um sicher zu stellen, dass meine Mitzeichnung nicht verloren geht:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>als ich gerade die Petition<br />
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6036 mitgezeichnet habe (Mitzeichnungsnummer 803), ist mir aufgefallen, dass in der Liste der Mitzeichnungen unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=6036;sa=sign mein Name nicht erscheint. Ich bitte Sie darum mir zu erklären warum dies nicht der Fall ist, und wie Sie sicherstellen, dass meine Mitzeichnung (so wie es aus der Bestätigungs-E-Mail hervorgeht) korrekt gezählt wird.</p>
<p>Desweitern frage ich mich gerade warum die Besätigungs-E-Mail von der Adresse epetitionen@dbt-internet.de aus geschickt wird, und nicht von einer Adresse, die eindeutig dem Bundestag zuzuornden ist (z. B. post.pet@bundestag.de) Wer oder was ist DBT-Internet, respektive die Babiel GmbH, auf die diese Domain registriert ist?</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass ich mir vorbehalte diese E-Mail, sowie Ihre Antwort in meinem Weblog unter http://www.denkbeteiligung.de zu veröffentlichen. Sollten Sie hiermit nicht einverstanden sein, bitte ich Sie dies in Ihrer Antwort explizit zu schreiben.</p>
<p>Freundliche Grüße,<br />
Raphael Mack</p>
<p>&#8211;<br />
Web: http://www.denkbeteiligung.de</p></blockquote>
<p>Ob diese Mail gelesen wurde, ist unklar, denn die Antwort war:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter  Herr Mack,</p>
<p>ich bestätige den Eingang Ihrer E-Mail. Hierin geht es um technische Probleme beim Mitzeichnen.</p>
<p>Dem Petitionsausschuss ist das mitgeteilte Problem bekannt. Es gab am letzten Wochenende ein Softwareproblem. Wir sind bemüht, dieses Problem kurzfristig zu beheben.</p>
<p>Ich kann Sie hier nur um Verständnis und etwas Geduld bitten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Im Auftrag</p>
<p>Dagmar Schrinner</p>
<p>Bürgerbüro des Petitionsausschusses</p></blockquote>
<p>Warum also also die automatischen E-Mails von epetitionen@dbt-internet.de kommen bleibt genau so offen, wie die Frage, wer oder was dbt-internet bzw. die Babiel GmbH (der Registrar der Domain dbt-internet.de) ist. Mal schauen, vielleicht kommt ja noch eine Antwort.</p>
<p>Heute kamen dann ein E-Mail mit dem Inhalt</p>
<blockquote><p>Ihre Mitzeichnung mit der Nummer 803 der Petition Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages &#8211; Reden nicht mehr zu Protokoll geben wurde durch die Moderatoren gelöscht.</p>
<p>Dies kann verschiedene Gründe haben, wie z.B. unvollständige Angaben zu<br />
Ihrer Identität, oder das Verwenden offensichtlicher Fantasiebezeichnungen.</p>
<p>Wir bitten Sie, Ihr Nutzerkonto zu überprüfen und ggf. Ihre Angaben zu<br />
ergänzen, bzw. zu korrigieren. Anschließend können Sie die Petition<br />
erneut mitzeichnen.</p>
<p>Zwingend notwendige Angaben sind:</p>
<p>- Der Nachname<br />
- mindestens das Initial des Vornamens<br />
- Ihre vollständige Anschrift<br />
- Ihr Land bzw. Bundesland</p>
<p>Veröffentlicht werden in der Mitzeichnungsliste jedoch nur Vorname,<br />
Nachname und Land/Bundesland</p>
<p>Vielen Dank für Ihr Verständnis<br />
Ihr Moderatorenteam</p></blockquote>
<p>Also nicht mal eine vorherige Anfrage per E-Mail hat die <del datetime="2009-07-27T15:43:01+00:00">Zensoren</del> Moderatoren davon abgehalten meine Mitzeichnung zu entfernen. Sehr traurig. Dass es Software-Pannen geben kann, ist klar. allerdings frage ich mich, trotzdem wieso das passiert. An einer so zentralen Stelle unserer Demokratie sollten die Softwareentwicklungsprozesse doch eine höhere Sicherheit geben. &#8211; Zumindest in der Industrie sind sind Qualitätsicherungsmethoden wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spice_(Norm)">Spice</a> Stand der Technik und ich frage mich, ob dies auch im Petitionsausschuss befolgt wird. &#8211; Hier sollten eigentlich sämtliche Prozesse und Dokumente öffentlich zugänglich sein, dass der Bürger alles nachvollziehen kann. Dann könnte ich nun auch schauen, was am Wochenende wirklich passiert ist, und wie sichergestellt wird, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommt. Die Realität sieht leider anders aus: Es wird sogar verschleiert, wer für die Software verantwortlich ist.</p>
<p><strong>Also: Wer in den letzten Tagen eine Petition mitgezeichnet hat, sollte dringen nochmals prüfen, ob seine Mitzeichnung auch gezählt wurde!</strong></p>


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		<title>In was für einem Land leben wir?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 15:12:00 +0000</pubDate>
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<p>Naja, bei uns in Deutschland passiert sowas nicht. Wir haben <a href="http://30kilo.wordpress.com/2009/05/02/zensursula-oder-warum-das-der-absolut-falsche-weg-ist/">Gewaltenteilung</a> und eine ordentliche Demokratie ohne Zensur. Letzteres sichert uns schon das Grundgesetz in <a href="http://twitter.com/saschalobo/statuses/2226517528">Ar†ikel 5</a> zu. Noch dazu haben wir ja über den Petitionsausschuss einen &#8220;direkten Weg zum Parlament&#8221; (<a href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/grundsaetze/petitionsrecht_im_grundgesetz.html">was übrigens auch zu unseren Grundrechten gehört</a>). In der <a href="https://www.btg-bestellservice.de/">kostenlosen Broschüre</a> zum Petitionsausschuss schreibt die Vorsitzende Kersten Naumann </p>
<blockquote><p>Für mich ist der Petitionsausschuss ein sehr wichtiges Instrument der Demokratie. Er ist das Bindeglied zwischen Bürgern und Bundestag. [...]</p></blockquote>
<p>Das hört sich so richtig gut an: so stelle ich mir Demokratie vor.</p>
<p>Der Missbrauch von Kindern, sowie die Verbreitung von Material, welches diesen dokumentiert ist seit vielen Jahren bei uns in Deutschland (wie auch den meisten anderen Ländern &#8211; darunter <a href="http://mogis.wordpress.com/2009/04/20/kabinettsentwurf-fertig/">alle europäischen Staaten</a>) verboten. Die Betreiber von Internetseiten, auf denen solches Material zu finden ist, können also nach geltendem Recht verfolgt und bestraft werden und es ist eine Leichtigkeit die Seiten vom <a href="http://www.carechild.de/news/politik/internetzensur_carechild_versuch_blamiert_deutsche_politiker_566_120.html">Netz zu bekommen</a>. Natürlich gibt es auch Internetseiten die in Staaten betrieben werden, in denen dies so nicht zutrifft. Außenpolitisch werden solche Themen allerdings wenig bis gar nicht diskutiert. Dafür hat die Bundesregierung nun ein Gesetz auf den Weg gebracht, welches die Sperrung von Internetseiten vorsieht. <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">Experten</a> bezweifeln eine sinnvolle technische Umsetzung, auch weil die geplanten Maßnahmen in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1NNG5I6DBm0">27 Sekunden</a> umgangen werden können. <a href="http://mogis.wordpress.com/ein-offener-brief/e-mail-20090413/">Betroffene</a> fühlen sich von der Politik missbraucht und kritisieren die Vorhaben. Netzaktivisten Demonstrieren auf <a href="http://spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren/">Internetseiten</a>, <a href="http://wiki.piratenpartei.de/LoeschenStattSperren">gehen auf die Straße</a> und schreiben <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2158-Goodbye-Rechtsstaat.html">Blog-Einträge</a>. Viele Bürger nutzen ihre Chance sich in die Politik ein zu mischen, indem sie eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition</a> unterzeichnen, welche die Ablehnung des Gesetzes fordert. Über 134.000 machen diese Petition zur <a href="http://netzpolitik.org/2009/petitions-rekord-128200-unterschreiften-gegen-zensursula/">erfolgreichsten</a> aller Zeiten. All das wird ignoriert, ohne dass belastbare Argumente angebracht werden. Im Gegenteil: die Zahlen, welche verwendet werden um für das Gesetz Stimmung zu machen scheinen zumindest mehrere <a href="http://blog.odem.org/2009/05/incompetence-not-in-danger.html">Interpretationsmöglichkeiten</a> zu bieten. Trotzdem: am 18. Juni wird ein Gesetz durch den Bundestag gewunken, dabei entzieht es sich meiner Vorstellungskraft, wie die Abgeordneten der Meinung sein können, hier im Interesse des Volkes zu handeln. Dazu kommt noch, dass viele das Gesetz und die nötige Infrastruktur für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar halten.</p>
<p>Die heutige Denkbeteiligung ist also: <strong>Wollen wir eine Regierung die sich so wenig um Bürgerinteressen und Grundrechte schert?</strong> (Unabhängig vom sachlichen oder emotionalen Inhalt des Gesetzes!)</p>
<p>Weitere Links zu den Themen:<br />
<a href="http://www.dnews.de/metamedia/61319/gute-blogger---bose-blogger.html">Web2.0 &#8211; Chancen für den Iran, Gefahr für Deutschland?</a><br />
Über welches Gesetz wurde eigentlich im Bundestag abgestimmt? &#8211; <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521">Fefe hinterfragt.</a><br />
<a href="http://www.blogsprache.de/2009/06/20/spd-austrittserklaerung-von-julia-reda/">Der SPD laufen Mitglieder davon</a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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